FDP braucht Gestalter statt Verwalter
Berlin, 9. Januar 2012 – in der 17. Woche nach der verheerenden Wahlniederlage der FDP Berlin ist das dafür verantwortliche System, um den Immer-Noch-Landesvorsitzenden Christoph Meyer noch nicht in der Realität angekommen.
Dazu erklärt Sebastian Czaja, Bezirksvorsitzender der FDP-Marzahn-Hellersdorf:
Seit Oktober 2011 vermisst die FDP Berlin jemanden, der ihr wieder Hoffnung, Orientierung und Führung gibt. Stattdessen sitzt ihr ein Verwalter vor, der ganz entschlossen nach dem Motto handelt „Alles was erlaubt ist, sollte man auch tun“. Juristische Spitzfindigkeiten und Winkelzüge sind aber nicht das Gebot der Stunde. Stattdessen braucht die FDP eine zügige und geordnete Abwicklung ihrer ehemaligen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Nur durch eine nüchterne Fehleranalyse wird man zu der Erkenntnis gelangen, dass das Möchtegern-Führungspersonal Teil des Problems und nicht der Problemlösung ist.
Die Berlinerinnen und Berliner haben am 18. September 2011 der FDP Berlin eine deutliche und unübersehbare Abfuhr erteilt. Die Hauptverantwortung dafür dass diese derart dramatisch ausfiel trägt Christoph Meyer. Ein „Weiter so!“ wie in den letzten drei Monaten schadet der FDP Berlin neben allen anderen Problemen unserer Partei zusätzlich. Die Bewahrung der eigenen Pfründe durch maximal mögliche Ausdehnung des rechtlich Zulässigen sendet das völlig falsche Signal an unsere verlorenen Wählerinnen und Wähler. Was die FDP Berlin jetzt braucht sind Gestalter und keine Verwalter. Herr Meyer, machen Sie endlich den Weg frei für einen Neuanfang.“










