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Marzahn-Hellersdorf ist einer der jüngsten Berliner Bezirke und gleichzeitig das größte zusammenhängende Siedlungsgebiet Europas bestehend aus fünf Ortsteilen: Hellersdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf, Marzahn, Biesdorf. Diese gehörten ursprünglich dem Landkreis Niederbarnim an und wurden 1920 durch das Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin, kurz Groß-Berlin-Gesetz, eingemeindet.
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Während Marzahn auf eine beinah 30 jährige Geschichte zurückblicken kann, entstand der Stadtbezirk Hellersdorf erst 1986. Beide Bezirke wurden schließlich im Jahr 2001 zusammengeführt. Seitdem zählt Marzahn-Hellersdorf eine Einwohnerzahl von 249.292. Dabei fallen auf eine Wohnfläche von 1.979 ha auf einen Quadratkilometer 4.034 Einwohner.
Obwohl Marzahn-Hellersdorf eine dicht besiedelte Wohnlandschaft auszeichnet, bietet der Bezirk viel Natur und jede Menge Freizeit- und Erholungseinrichtungen wie zum Beispiel „Die Gärten der Welt“ im Erholungspark Marzahn, welcher 1987 anlässlich des 750. Stadtjubiläums Berlin eingeweiht wurde und mittlerweile einen internationalen Bekanntheitsgrad genießt, sowie der Schlosspark Biesdorf oder der Gutspark Mahlsdorf.
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Insgesamt gingen im Jahr 2006 24.182 Schüler in Marzahn-Hellersdorf zur Schule. Trotz einiger Schulfusionen lassen sich neun Gymnasien, fünf Realschulen sowie vier Haupt- und vier Gesamtschulen auflisten. Die Zahl der ausländischen Schüler beläuft sich dabei auf 833.
Mit dem Schwerpunkt soziale Arbeit und Pflege- und Gesundheitsmanagement wurde die Alice-Salomon Fachschule 1998 von Berlin-Schöneberg nach Hellersdorf umgesiedelt. Etwa 1.400 Studenten sind an der Fachhochschule immatrikuliert, denen 40 Professoren, 6 Honorarprofessoren und 120 weitere Dozenten als Lehrkörper zur Verfügung stehen.
Die Wirtschaftsbilanz des Bezirkes verbesserte sich kontinuierlich in den letzten Jahren. So wurde ein Anstieg sowohl in der Handelsbranche um 126 auf nunmehr 4.445 Betriebe als auch ein leichter Zuwachs in der Industrie und an gastronomischen Einrichtungen gemessen. Überdies sind im Bezirk viele Großunternehmen ansässig wie etwa der traditionsreiche Konzern Knorr-Bremse AG, dessen Gründung auf das Jahr 1905 zurückgeht und welcher weltweit 13.000 Mitarbeiter beschäftigt, sowie das nicht weniger bedeutsame Familienunternehmen ALBA, das sich seit 1968 mit über 200 Standorten zu einem anerkannten Entsorgungsdienstleister etablierte.
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Ausflugstipps
Vieles gibt es an Sehenswürdigkeiten in Marzahn-Hellersdorf zu erkunden: So zum Beispiel die historischen Dorfkerne von Marzahn und Hellersdorf, die umgegeben von Hochhäusern ihren mittelalterlichen Charme über die Jahre in keiner Weise eingebüßt haben und mittlerweile mit vielen Freizeit- und Kulturangeboten aufwarten wie der Marzahner Windmühle, die Jung und Alt dazu einlädt, einmal einen Müller beim Arbeiten über die Schultern zu schauen.
Mit dem Slogan „Boxen statt Gewalt“ verbindet sich eines der erfolgreichsten Jungendprojekte, das vom Boxring Eintracht Berlin ins Leben gerufen wurde und auch über die Grenzen des Bezirkes Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und einen Ausgleich zur Schule anbieten möchte.
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Selbst der Naturliebhaber kommt im Bezirk voll und ganz auf seine Kosten. Der Wuhletal-Wanderweg führt durch das naturreiche Wuhletal, das sich mit ca. 20 km Länge von Ahrensfelde bis Köpenick erstreckt, und mit über 250 Arten an Farn- und Blütenpflanzen lockt und verschiedensten Tieren ein zu Haus gibt. Am „Tag der Artenvielfalt“ im Jahr 2004 wurden im Wuhletal 776 Tierarten festgestellt.
Wen der kleine oder große Hunger packt, dem kann ein Besuch im gemütlichen Gasthaus St. Hubertus empfohlen werden, wo Gastfreundlichkeit und Zuvorkommen mit bekennender Selbstverständlichkeit an oberster Stelle stehen.









